Roses war für uns der erste richtige Urlaubsort in Spanien, und wir sind gleich zwei Tage geblieben. Der Ort liegt am Nordende der Costa Brava, hat eine palmengesäumte Promenade, eine weite Sandbucht und für Wohnmobile etwas, das an dieser Küste selten ist: viel Platz zum Parken. Wir zeigen dir hier, wo wir gestanden haben, warum der ruhigste Spot 15 Minuten im Landesinneren lag und wie wir mit einer spanischen Prepaid-Karte an 300 Gigabyte mobiles Internet gekommen sind. Alle geprüften Orte findest du in unserem Spanien-Reiseführer.
Unser erster Eindruck von Roses

Wir sind morgens mit dem Fahrrad vom Stellplatz ins Ortszentrum gefahren, und schon nach ein paar Minuten war klar, warum so viele Camper hier ihren ersten Stopp in Spanien machen. Typischer spanischer Baustil, Palmen, eine breite Promenade und dahinter eine weite Sandbucht.
Roses lebt vom Tourismus, das merkt man an den vielen französischen Kennzeichen. Parkflächen gibt es trotzdem reichlich, und genau das macht den Ort für Wohnmobile angenehm.
Als Lehmann Vlogs waren wir zwei Monate am Stück mit dem Camper in Spanien unterwegs und haben dabei 246 Orte persönlich in unserer Karte markiert. Roses war Tag zwei dieser Reise.
Was dich in Roses erwartet:
- •Eine lange Promenade direkt am Sandstrand
- •Sehr viele und meist kostenlose Parkflächen
- •Ein großer Platz, auf dem bei unserem Besuch 20 bis 30 Wohnmobile standen
- •Ruhige Alternativen wenige Minuten im Landesinneren
- •Empuriabrava mit seinen Kanälen als Tagesausflug
Das brauchst du für deine Spanien-Reise
Damit du entspannt startest, hier unsere wichtigsten Empfehlungen aus zwei Monaten in Spanien auf einen Blick:
- •📕 Reiseführer: Spanien mit dem Wohnmobil, alle geprüften Stellplätze + Karte
- •📍 Diebstahlschutz: GPS-Tracker fürs Wohnmobil (Trackiwi)*
- •💧 Sauberes Trinkwasser: ALB Filter fürs Wohnmobil*
- •⚡ Autark unterwegs: unser Elektrik-Schaltplan für den Camper
Alle geprüften Stellplätze für Spanien
Roses ist einer von 246 Orten, die wir in Spanien selbst markiert haben. Im Lehmann Vlogs Spanien-Reiseführer bekommst du sie alle mit eigenen Fotos, ehrlicher Bewertung und dem Hinweis, ob wir dort geschlafen haben, dazu die interaktive Google-Maps-Karte für online und offline.

Alle geprüften Stellplätze für Spanien
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Roses ist einer von 246 Orten, die wir in Spanien selbst markiert haben. Im Lehmann Vlogs Spanien-Reiseführer bekommst du sie alle mit eigenen Fotos, ehrlicher Bewertung und dem Hinweis, ob wir dort geschlafen haben, dazu die interaktive Google-Maps-Karte für online und offline.
- •✅ 246 persönlich markierte Orte in Spanien
- •✅ Interaktive Google-Maps-Karte (online & offline)
- •✅ Freistehen, Maut & Ver-/Entsorgung erklärt
- •✅ Eigene Fotos & ehrliche Bewertungen
Roses im Überblick: Lage, Größe und warum Camper hier halten
Roses liegt in der Comarca Alt Empordà in der Provinz Girona, an der Nordseite des Golf de Roses, am Südrand des Cap de Creus, dessen Naturpark den Ostteil des Gemeindegebiets einschließt. Der Ort hat sich vom Fischerdorf zum Tourismusort entwickelt und zählt laut dem katalanischen Statistikinstitut Idescat rund 20.200 Einwohner.
Für Wohnmobil-Reisende ist die Lage der eigentliche Grund für den Stopp: Roses ist eine der ersten größeren Küstenstädte hinter der französisch-spanischen Grenze. Für Camper, die über Frankreich anreisen, ist Roses damit ein naheliegender erster Stopp auf spanischer Seite.
Was du in Roses ansehen kannst:
- •Die Promenade und die Strände der Bucht
- •Den Fischerhafen und den Sporthafen
- •Die Ciutadella am Ortsrand, eine Renaissance-Festung von 1543, die die Reste der griechischen Kolonie Rhode aus dem 4. und 3. Jahrhundert vor Christus umschließt
Wir haben Roses vor allem als Basis genutzt und die Zeit am Wasser verbracht. Wenn du mehr Kultur willst, ist Cadaqués rund 45 Minuten über den Pass am Cap de Creus für uns der interessantere Stopp. Die Straße dorthin ist eng und kurvig.
Der große Wohnmobil-Parkplatz mitten in Roses


Unseren Tag in Roses haben wir von einer großen offenen Fläche wenige Gehminuten von der Promenade aus gestartet. Der Platz ist riesig, kostet nichts und wird häufig von Wohnmobilen genutzt. Bei unserem Besuch standen dort 20 bis 30 Fahrzeuge.
Was uns positiv aufgefallen ist: Fast niemand zeigt hier Campingverhalten. Keine Stühle, keine Markisen, alle bleiben in ihren Fahrzeugen. Genau so bleiben solche Flächen langfristig nutzbar. Einen Mülleimer gibt es, sonst keine Infrastruktur.
Das solltest du wissen:
- •Kein Wasser, kein Strom, keine Toiletten
- •Voll in der Hauptsaison, in der Nebensaison entspannt
- •Gelegentlich nutzen Einheimische die Fläche abends zum Driften
- •Der Untergrund ist Schotter, ein Blick auf die Ausrichtung lohnt sich
Wir haben hier tagsüber in der Nebensaison gestanden und hatten keinerlei Probleme. Geschlafen haben wir an diesem Tag woanders, dazu weiter unten mehr. Die exakte Lage aller Plätze, die wir in Roses selbst angefahren haben, liegt in der interaktiven Karte unseres Spanien-Reiseführers.
Promenade und Strand von Roses

Die Promenade ist das Herz von Roses. Sie läuft am Sandstrand entlang, ist breit, gepflastert und lässt sich kilometerweit entlanglaufen. Zum Joggen, für einen Spaziergang mit Kaffee oder einfach zum Sitzen am Wasser passt das gut.
Auf der Landseite reihen sich Restaurants, Bars und kleine Läden. Auf der Wasserseite hast du die Bucht mit Blick bis hinüber zur anderen Seite des Golfs.
Wir waren im Winter da, und selbst dann war die Promenade belebt, ohne voll zu sein. Genau diese Mischung hat uns an der nördlichen Costa Brava außerhalb der Hochsaison so gut gefallen.

Warum über 1000+ Camper uns vertrauen

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| Unser Reiseführer | Buchhandel | |
|---|---|---|
| Google Maps Karte | ✅ | ❌ |
| Freistellplätze | ✅ | ❌ |
| Campingplatz Bewertungen | ✅ | ❌ |
| Routen & Tagespläne | ✅ | ❌ |
| Essen & Insider-Spots | ✅ | ❌ |
| Sparen & Praktische Tipps | ✅ | ❌ |
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Freistehen in Spanien: pernoctar ist nicht acampar
Die wichtigste Regel für ganz Spanien, und sie gilt auch in Roses: Im Fahrzeug schlafen (pernoctar) ist etwas anderes als campen (acampar). Geparkt werden darf grundsätzlich dort, wo Parken erlaubt ist. Problematisch wird es erst, wenn dein Fahrzeug anfängt, wie ein Campingplatz auszusehen.
Die spanische Verkehrsbehörde DGT hat die Kriterien in der Instrucción PROT 2026/04 ausdrücklich geregelt. Drei Bedingungen musst du erfüllen, damit es Parken bleibt:
- •Das Fahrzeug steht auf den eigenen Rädern, ohne Stützen und ohne sonstige Hilfsmittel. Unterlegkeile nimmt die DGT ausdrücklich aus, die sind erlaubt
- •Nichts ragt über den Fahrzeugumriss hinaus, also keine Markise, keine Stühle, keine Tische
- •Es treten keine Flüssigkeiten aus und es dringen keine Geräusche nach außen
Ein Detail für Katalonien, und damit für Roses: Der Tourismus-Decret 75/2020 verlangt dort für die Einordnung als nicht campierend, dass das Fahrzeug ohne Keile auf den eigenen Rädern steht. Die DGT-Regel und die katalanische Regel sind an diesem Punkt also strenger beziehungsweise milder. Im Zweifel: Keile weglassen.
Wo es trotzdem verboten ist:
Ein nationales Verbot des Freistehens gibt es nicht, die Zuständigkeit liegt bei den 17 autonomen Gemeinschaften und den Gemeinden. Mehrere Regionen, darunter Katalonien, stellen ausdrücklich fest, dass ein geparktes Wohnmobil keine acampada ist. Tabu ist dagegen laut Küstengesetz Ley 22/1988 Art. 33.5 der Strand selbst: Dort sind Parken, unerlaubtes Befahren und Camping ausdrücklich untersagt, bei acampada mit Bußgeldern ab 40 Euro pro Quadratmeter und Tag. Für Schutzgebiete gilt die jeweilige Parkordnung, rund um Roses ist das die des Parc Natural del Cap de Creus. Offene Feuer sind in Katalonien über den Waldbrandschutz geregelt, mit saisonalen Verboten und Abstandsregeln.
Unsere Erfahrung aus zwei Monaten: Im Landesinneren und in Zentral- und Nordspanien ist Freistehen entspannt, in Südspanien direkt am Meer wird es deutlich strenger. Wie wir das in der Praxis gelöst haben, steht ausführlich im Spanien-Reiseführer.
Ein normales blaues P-Schild ohne Zusatzschild ist in Spanien viel wert. Wenn dort keine Wohnmobil-Verbotstafel und keine Höhenbegrenzung stehen, kannst du parken. Fahr aber niemals eine Fläche an, ohne vorher einmal langsam vorbeizurollen und auf die Beschilderung zu schauen.
Der ruhigere Spot: 15 Minuten ins Hinterland

Nach dem belebten Platz im Ort wollten wir es für die Nacht leiser haben. Also sind wir rund 15 Minuten ins Landesinnere gefahren, in ein kleines Dorf hinter der Küste. Das war für uns der schönste Platz dieser Etappe.
Wir standen dort zeitweise komplett allein. Im Hintergrund die weißen Gipfel der Pyrenäen, dazu Vogelgezwitscher und sonst nichts. Gegen Mitternacht kam noch ein zweites Wohnmobil dazu, morgens waren wir wieder allein.
Warum das Hinterland für uns meist die bessere Wahl war:
- •Deutlich weniger Camper als direkt an der Küste
- •Mehr Platz, oft auch für Fahrzeuge über 7 Meter
- •Häufiger kostenlose Infrastruktur der Gemeinde
- •Und meistens nur 10 bis 30 Minuten Fahrt zum Strand
Das ist unsere wichtigste Erkenntnis aus Spanien: Sobald wir uns ein paar Kilometer von der Küstenlinie entfernt haben, wurde es fast immer ruhiger und günstiger. Die Plätze, an denen wir das erlebt haben, sind mit eigenen Fotos und Bewertung in unserer Karte markiert.
Wasser auffüllen und entsorgen an der Costa Brava

An unserem Platz im Hinterland stand direkt neben dem Spielplatz ein öffentlicher Wasserspender. Der Wasserdruck war gut, es kostete nichts, aber es gab keinen Gewindeanschluss für den Schlauch.
Genau für diesen Fall lohnt sich ein Wassersack. Damit füllst du auch dort auf, wo du den Schlauch nicht anschließen kannst. Wir hatten an diesem Morgen Duschtag und haben so unsere Tanks wieder aufgefüllt.
Ver- und Entsorgung ist in Spanien einfach:
- •Kommunale Wohnmobilstellplätze mit Ver- und Entsorgung
- •Campingplätze, oft auch ohne Übernachtung nutzbar, meist für rund 3 bis 5 Euro
- •Áreas de Autocaravanas mit WC Químico für die Kassette
- •Müllcontainer stehen entlang der Straßen sehr häufig
Ein Hinweis zum Wasser: Frischwasser schmeckt in Spanien teilweise chlorig. Wir haben Trinkwasser deshalb oft im Supermarkt als 5-Liter-Kanister gekauft oder direkt über unseren Wasserfilter* gefiltert.
Sport, Spielplatz und Ruhe: was so ein Dorfplatz kann

Was uns an dem kleinen Ort im Hinterland überrascht hat: Neben der Parkfläche lag eine komplette Freizeitanlage. Bänke, ein Spielplatz, eine Outdoor-Fitnessstation, Fußballtore, zwei Basketballfelder und eine Skate-Ecke.
Und niemand war da. Mark hat morgens an den Geräten trainiert, danach haben wir am Laptop gearbeitet. Für Reisende, die länger an einem Ort bleiben, ist so ein Platz viel wert.
Wer mit Kindern unterwegs ist, findet an solchen Dorfplätzen oft mehr als am Küstenparkplatz: Schatten, Spielgeräte, Wasser und einen Mülleimer. Das sind die Kriterien, nach denen wir unsere Plätze in Spanien bewertet haben.
Empuriabrava: die Kanäle direkt neben Roses

Ein paar Kilometer südlich von Roses liegt Empuriabrava, und das ist einer der ungewöhnlichsten Orte an der Costa Brava. Der Ort ist um ein Kanalnetz gebaut, viele Häuser haben einen eigenen Wasserzugang, und in den Kanälen liegen Yachten direkt vor der Haustür.
Mark hat es auf der Karte entdeckt und ist hingefahren, weil es aussah wie eine Mischung aus Amsterdam und Mittelmeer. Die Betreiber der Marina beschreiben Empuriabrava als eine der größten Wohn-Marinas Europas mit rund 25 Kilometern schiffbaren Kanälen.
Für Wohnmobile ist Empuriabrava angenehm:
- •Sehr viel Parkfläche, ein großer Teil davon kostenlos
- •Deutlich weniger los als in Roses oder Cadaqués
- •Breite Straßen, gut befahrbar auch mit größeren Fahrzeugen
- •Direkter Zugang zum Strand und zur Promenade
In den angrenzenden Straßen gibt es teilweise eine Höhenbegrenzung von 2,5 Metern, am Strand selbst haben wir keine gesehen. Wie immer gilt: Beschilderung vor Ort prüfen.
Strand und Promenade von Empuriabrava

Der Strandabschnitt bei Empuriabrava hat uns besser gefallen als erwartet. Die Promenade führt an einer Dünen- und Salzwiesenlandschaft entlang, dahinter liegt ein sehr breiter Sandstrand.
Es war fast leer. Ein paar Einheimische, eine Handvoll Wohnmobile, sonst niemand. Für uns war das der schönere Strandtag, obwohl der Ort selbst weit weniger bekannt ist als Roses.
Lara hat es so zusammengefasst: unterbewertet. Wer die Costa Brava im Winter oder im Frühling fährt, sollte diesen Abschnitt einplanen, statt direkt weiter nach Süden zu ziehen.
Abends am Meer: der Stellplatz für den Sonnenuntergang

Am Strand von Empuriabrava kannst du tagsüber sehr entspannt stehen. Wir haben dort geparkt, sind zum Wasser gelaufen und haben den Sonnenuntergang mitgenommen.
Ehrlich bleiben wir bei der Nacht: Wir haben dort selbst nicht übernachtet. Es fahren regelmäßig Autos vorbei, und wenn die mit 30 bis 40 Kilometern pro Stunde an dir entlangziehen, wackelt der Camper spürbar. Parkverbotsschilder haben wir keine gesehen, es stand ein normales P-Schild, andere Camper standen ebenfalls dort. Ob du dort schlafen willst, ist also eher eine Frage der Ruhe als der Regeln.
Unsere Aufteilung für diese Ecke:
- •Tagsüber: Strandparkplatz bei Empuriabrava, direkt am Wasser
- •Nachts: der ruhige Platz im Hinterland
- •Für Stadtbesuch: die große Fläche in Roses
Das ist die Kombination, die für uns funktioniert hat, und genau so ist sie in unserer Karte hinterlegt: mit eigenen Fotos, Sternebewertung und dem Hinweis, ob wir dort geschlafen haben oder nicht.
Mobiles Internet in Spanien: 300 GB für 20 Euro

Wenn du länger in Spanien bleibst und im Camper arbeitest oder streamst, ist eine spanische SIM-Karte in der Regel die günstigste Lösung. Unser Weg dorthin war allerdings ein kleiner Umweg.
Zuerst sind wir zu einem großen Anbieter im Ort gefahren, dort gab es nur Verträge und keine Prepaid-Karten. Fündig geworden sind wir ein paar Straßen weiter bei Smart & Phone, einem kleinen Handyladen mitten in Roses: eine Prepaid-Karte von Simyo mit 300 Gigabyte. Wir haben rund 20 Euro bezahlt, inklusive SIM-Karte und Startguthaben. Der Listenpreis für den 300-Gigabyte-Bono liegt laut Simyo bei 17 Euro und erneuert sich monatlich automatisch. Der Mitarbeiter hat die Karte direkt aktiviert und vor Ort in unseren Router eingebaut.
Worauf du achten solltest:
- •Personalausweis oder Reisepass mitbringen, ohne Ausweis gibt es keine SIM
- •Nach Prepaid fragen, große Ketten verkaufen im Laden oft nur Verträge
- •Kleine Handyläden sind meist flexibler und richten die Karte gleich ein
- •Ein Router-Kabel oder Adapter vorher einpacken, wir mussten so etwas für 12 Euro nachkaufen
Für uns ist das die Ergänzung zu Starlink im Wohnmobil. Wir nutzen Satelliteninternet dort, wo es keine SIM gibt oder das Netz zu teuer ist. In Spanien war die lokale Karte klar die günstigere Variante, gerade weil wir mit 200 bis 400 Gigabyte im Monat viel Datenvolumen brauchen.
Typische Preise in Roses mit dem Wohnmobil
Roses ist billiger, als es aussieht. Der Ort ist touristisch, aber solange du frei stehst und selbst kochst, bleiben die Kosten niedrig. Die Tabelle listet keine Tagespauschale, sondern die Einzelpreise. Die Gastronomie-Zeilen sind unsere eigenen Ausgaben an der Costa Brava, die amtlichen Werte sind als solche gekennzeichnet:
| Posten | Typische Kosten |
|---|---|
| Stellplatz auf der großen Fläche in Roses | kostenlos |
| Diesel in Spanien | rund 1,85 € pro Liter |
| Ver- und Entsorgung am Campingplatz | rund 3 bis 5 € |
| Wasser am öffentlichen Spender | kostenlos |
| Simyo Prepaid-Bono 300 GB | 17 € pro Monat (Listenpreis) |
| Caña oder Café con leche | 1,50 bis 2,50 € |
| Tapas-Portion | 3 bis 6 € |
| Hauswein im Glas | 1,50 bis 3 € |
Günstig tankst du an Supermarkt-, Discount- und Genossenschaftstankstellen. Laut OCU sind je nach Kette bis zu 20 Cent pro Liter Unterschied drin, in Einzelfällen mehr. Wir haben unterwegs immer die Tagespreise in einer Tank-App verglichen, bevor wir angehalten haben.
Der komplette Kostenüberblick für eine Spanien-Reise, inklusive Anreise über Frankreich und Maut, steht in unserem Spanien-Reiseführer.
Beste Reisezeit für Roses und die nördliche Costa Brava

Die Costa Brava ist im Frühling und im Herbst am angenehmsten. Im Hochsommer wird die Küste sehr voll, viele Dörfer sind dann mit einem Camper schwer erreichbar, und die Stellplätze am Meer sind früh belegt.
Unsere Einschätzung nach Monaten:
- •April bis Juni: warm, wenig Betrieb, die meisten Betriebe geöffnet
- •Juli und August: voll, teuer, Plätze früh belegt
- •September und Oktober: unsere Empfehlung, Wasser noch warm
- •November bis März: sehr ruhig, kühl, aber gut zum Arbeiten und Wandern
Zum Überwintern eignet sich die Ecke nur bedingt. Wir waren im Winter dort und haben morgens viel Kondenswasser an der Windschutzscheibe gehabt. Für längere Winteraufenthalte ist der spanische Süden mit 15 bis 20 Grad tagsüber aus unserer Sicht die bessere Wahl, etwa die Costa de la Luz, die Costa Cálida in Murcia oder die Gegend um Alicante.
Roses in unserer Spanien-Route
Roses ist bei uns der Startpunkt der Ostküsten-Route. Diese Route ist mit rund 2.669 Kilometern die längste in unserem Reiseführer und braucht drei bis vier Wochen, wenn du sie in Ruhe fahren willst.
So sieht die Reihenfolge aus:
- •Roses an der Costa Brava als Einstieg
- •Valencia mit der Ciudad de las Artes und der echten Paella
- •Alicante mit der Burg Santa Bárbara
- •Cartagena mit dem römischen Theater
- •Málaga, Marbella und Gibraltar an der Südküste
- •Sevilla und Granada im Landesinneren
- •Zurück über Murcia und Barcelona
Wenn du weniger Zeit hast, funktioniert Roses auch als Startpunkt einer reinen Costa-Brava-Runde. Dann fährst du von hier über Cadaqués und Figueres nach Begur, Pals und weiter nach Girona. Diese Detailroute liegt bei rund 422 Kilometern und braucht mit Standtagen 10 bis 14 Tage. Wie wir sie gefahren sind, steht im Artikel zur Costa Brava mit dem Wohnmobil.
Weiter im Süden wird die Route dann zur Andalusien-Runde. Wie die aussieht, welche Städte sich lohnen und was die Eintritte kosten, steht im Artikel Andalusien mit dem Wohnmobil.
Alle sieben Routenvorschläge mit Etappen, Kilometern und bester Reisezeit findest du im Spanien-Reiseführer.
Unser Fazit zu Roses mit dem Wohnmobil
Roses ist kein Postkarten-Dorf wie Cadaqués und keine Kulturstadt wie Girona. Es ist ein praktischer, freundlicher Urlaubsort mit einer schönen Promenade und einer für Wohnmobile ungewöhnlich entspannten Parksituation. Als erster oder letzter Stopp einer Spanien-Reise ist das genau richtig.
Was wir wieder so machen würden:
- •Einen Tag von der großen Fläche im Ort aus, um Roses zu Fuß und mit dem Rad zu erkunden
- •Danach ins Hinterland für Ruhe, Wasser und Arbeitstage
- •Einen halben Tag für Empuriabrava und den leeren Strand
- •Die SIM-Karte direkt hier besorgen, bevor es weiter Richtung Süden geht
Als Lehmann Vlogs haben wir in zwei Monaten in Spanien 246 Orte markiert, von der Costa Brava bis nach Andalusien. Welche davon sich wirklich lohnen, welche wir nicht empfehlen und wo wir geschlafen haben, steht mit eigenen Fotos in unserem Spanien-Reiseführer.
Kauf dein Trinkwasser in Spanien als 5-Liter-Kanister im Supermarkt und füll die Tanks an öffentlichen Wasserstellen auf. Damit kommst du in Spanien fast ohne Kosten für Wasser durch, und du sparst dir die Gebühren an privaten Ver- und Entsorgungsstationen.
Die Ostküsten-Route ab Roses, fertig geplant
Du willst von Roses weiter nach Süden? Der Reiseführer enthält sieben komplette Routenvorschläge mit Etappen, Kilometern und bester Reisezeit, von der 422-Kilometer-Costa-Brava-Runde bis zur großen Ostküsten-Route über 2.669 Kilometer.

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Camping am Strand in Roses: unsere Costa Brava mit dem Wohnmobil
In diesem Vlog fahren wir mit dem Fahrrad ins Zentrum von Roses, besorgen die erste spanische SIM-Karte und suchen uns danach einen ruhigeren Stellplatz. Du siehst den großen Wohnmobil-Parkplatz im Ort, die Kanäle von Empuriabrava und den kleinen Platz im Hinterland, an dem wir am Ende alleine standen.
Schau dir das komplette Video an, wenn du Roses und die nördliche Costa Brava in Bewegung sehen willst. Alle geprüften Stellplätze, Routen und Spartipps für ganz Spanien liegen in unserem Lehmann Vlogs Spanien-Reiseführer mit interaktiver Google-Maps-Karte.
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